Schon seit Jahrtausenden wird Torf als Brennstoff genutzt. Früher wurde er per Hand in offenen Gruben, sogenannten Pütten, gestochen. Aufgrund seiner hohen Energiedichte war nur der Schwarztorf als Brennstoff geeignet, Weißtorf wurde z.B. als Stall-Einstreu genutzt, da er wasser- und geruchsbindend ist. Durch die Entwässerung und den Torfabbau verloren im Laufe der Zeit immer mehr seltene Pflanzen und Tiere ihren Lebensraum.
Mittlerweile wird der Torf industriell abgebaut und zu Gartenerde und anderen Produkten verarbeitet. Die Torfvorräte Mitteleuropas sind jedoch nahezu aufgebraucht: große Torfvorkommen gibt es heute nur noch in Skandinavien, Russland und den Baltischen Staaten.